Links zu Bhutan

Buch-Autor:

http://www.mountainbike-expedition-team.de/bhutan/bhutan.html
Andreas von Hessberg, Buchautor "Bhutan" (eigene Internetseite)

Landeskunde und Natur

https://www.kingdomofbhutan.com
Königreich Bhutan

www.rspnbhutan.org
www.bhutanfound.org
Königliche Naturschutzgesellschaft

www.birdlist.org/bhutan.htm
Liste der Vogelarten Bhutans

www.bhutan.com/nature
Natur- und Landschafts-Informationsseite

www.nature.com/news/2009/091021/full/4611042a.html
Über das Abschmelzen der Gletscher in Bhutan (und Himalaya)

Hilfsorganisationen und NGO

www.probhutan.com
Pro Bhutan e.V.

www.bhutan-gesellschaft.de
Deutsch-Bhutan-Himalaya-Gesellschaft e.V.

www.wwfbhutan.org.bt
World Wildlife Fund (WWF) in Bhutan

www.bhutan-switzerland.org
Schweizer Bhutan Gesellschaft

Tourismus

www.tourism.gov.bt
Tourismusdepartment der Regierung (mit sehr vielen Hinweisen zu Agenturen und Landeskunde)

www.abto.org.bt
Verband der Reiseagenturen Bhutans

www.drukair.com.bt
Fluggesellschaft DrukAir

www.bhutanairlines.com.bt
Fluggesellschaft Bhutan Airlines

www.hotel.bt
Liste mit Hotels in Bhutan

Kultur

https://www.kingdomofbhutan.com/visitor/festivals/festivals_2020ss.html
Bhutan Festival Daten Sommer 2020

www.nab.gov.bt
National Assembly of Bhutan

www.nationalmuseum.gov.bt
Nationalmuseum

www.library.gov.bt
Nationalbibliothek

www.dzongkha.gov.bt/en/dictionary/search
Schriftzeichen und Wörterbuch

www.grossnationalhappiness.org
Bruttonationalglück

Reiseveranstalter in der Schweiz

https://reisenbhutan.ch
Drukeye Tours & Travels (Schweizerin in Bhutan)

Airlines

https://www.drukair.com.bt
Drukair - Royal Bhutan Airlines

http://www.bhutanairlines.bt
Bhutan Airlines

Zeitungen

https://kuenselonline.com
Kuensel Online

Reisevorschriften

Tariff: Per the Royal Government of Bhutan
(Tourism Council of Bhutan)

The minimum daily package covers the following services:

  • A minimum of 3 star accommodation (4 star may require an additional premium)
  • All meals
  • A licensed Bhutanese tour guide for the extent of your stay
  • All internal transport (excluding internal flights)
  • Camping equipment and haulage for trekking tours

 

It also includes:

  • All internal taxes and charges
  • A sustainable tourism Royalty of $65. This Royalty goes towards free education, free healthcare, poverty alleviation, along with the building of infrastructure.

 

The minimum daily package for tourists travelling in a group of 3 persons or more is as follows:

  • USD $200 per person per night for the months of January, February, June, July, August, and December.
  • USD $250 per person per night for the months of March, April, May, September, October, and November.

 

Individual tourists and smaller groups of less than three persons are subject to the following surcharges, over and above the minimum daily package tariff:

  • FIT surcharge for 01 person = US $ 40/ per night
  • FIT surcharge for 02 people = US $ 30/ per person per night
Auf zu neuen Zielen

Nach mehr als 2 Jahren Pause respektive Bauzeit für das Haus von Stephan auf den Philippinen planen wir in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Reise. Ende Mai geht Stephan in Pansion  und so haben wir postwendend den ganzen Monat Juni für einen Tripp reserviert.

Heute am Sonntagvormittag war ich schon früh auf den Beinen und stattete Stephan eine Spontanbesuch ab. Kurz vor 8:00 Uhr klöpfelte ich an seine Balkontüre, denn ich wollte nicht alle Mitbewohner durch mein Klingeln wecken. Bei einer Tasse Kaffee besprachen wir mögliche Reiseziele und es vielen Destinationen wie Borneo, Malaysia, China und mehr. Zudem schauten wir die gesammelten Bilder von spannenden und eher unbekannten Hotspots in China an. Schon nach kurzer Zeit entbrannte das Reisefieber - doch auf ein Reiseziel einigten wir uns noch nicht.

 

Als ich wieder zu Hause war las ich die Sonntagszeitung und entdeckete ein Leserreise-Angebot nach Bhutan. Kurzentschlossen schickte ich an Stephan über WhatsApp einen Hinweis zum Inserat in der SZ und bekam zur Antwort "Ja. Bhutan ist super." Nun prüfen wir, ob dies unser nächstes Reiseziel wird.

 

 

 

Tangalle – Heute nur mit dem Tuc Tuc unterwegs

Wir entschieden uns heute für kleine Ausflüge in der Umgebung und erkundigten uns bei einem Hotel-Angestellten über die lokalen Tuc Tuc Preise. Bewaffnet mit diesen Informationen verliessen wir das Hotel und wollten entlang der Hauptstrasse ein Tuc Tuc abfangen. Wir hatten das Hotel-Tor noch nicht durchschritten, da kam uns schon das erste Tuc Tuc entgegen. Welche Überraschung, es war derselbe Fahrer, welcher uns hier ins Hotel führte. Von der ersten Fahrt wussten wir bereits, dass er sehr schlitzohrig war. So wurde zuerst verhandelt, denn unser Ziel war es für den Rest des Tages mit einem Tuc Tuc unterwegs zu sein. Nach einem kurzen Gespräch wurden wir uns einig und wir stiegen ein. Die Fahrt ging zuerst zum Blow Hole, eine Felsenöffnung am Meer, die bei gutem Wellengang das Wasser wie bei einem Springbrunnen aufpeitschen lässt. Der Fahrer parkierte vor einem Restauraunt und die letzten Meter machten wir zu Fuss. Einmal mehr wurde den fremden Touristen für den Besuch ein relativ hoher Betrag abgeknüpft. Leider war es uns nicht möglich den direkten Vergleich mit dem einheimischen Tarif herzustellen, da die Angaben in singhalesischen Schriftzeichen  für uns nicht entzifferbar waren. Nach der Bezahlung des Eintritts teilt uns der Kassierer freundlicherweise noch mit, dass wegen Ebbe die Blow Hole nicht so aktiv sei. Super – da werden wir ja echt an der Nase herumgeführt. Trotz diesem schlechten Vorzeichen stiegen wir das letzte Teilstück zu den Felsen hoch. Wie recht der Mann doch hatte, ausser einem langen Felsspalt ins Meer hinaus wo am Ende die schwachen Wellen auftrafen passierte in diesem Loch gar nichts. Jedoch die Feuchtigkeit auf den Felsen verriet uns, dass hin- und wieder stärkere Wellen auftreffen und diese das Loch zum Aufspritzen bringen. Wir waren Geduldig und beobachteten das Naturspiel weiter. Neben uns kamen die meisten Besucher kurz hoch, knipsten mit dem Handy ein Selfie und verschwanden wieder. Mit der Zeit konnten wir am Geräusch der Wellen erkenne, ob es für einen Spritzer ausreicht. Plötzlich wurde es massiv lauter und das Loch Spuckte eine Fontäne aus, Jedoch bevor wir unsere Fotoapparate in Bereitschaft hatten. Also warteten wir weiter, denn der Erfolg war sicher. Beim nächsten Durchgang nach wiederum langer Wartezeit hatte es dann geklappt und die Fontäne war abgelichtet. Ich machte noch einen Spaziergang in der näheren Umgebung und ging dann wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Im Restaurant tranken wir ein gekühltes Miranda und während dem Trinken äusserte Stephan den Verdacht, wir würden jetzt für dieses Getränk abgezockt, weil der Fahrer und Wirt ein gemeinsames Spiel betreiben. Als ich dann die Getränke direkt beim Besitzer bezahlte bestätigte sich der Verdacht, denn zum ersten Mal bezahlten wir fast den doppelten Preis. Ich sprach den Wirt darauf an, doch dieser erwiderte, dass dies ein Restaurant sei und deshalb der Preis stimmt. Eher zutreffend ist ein Resto-Kiosk, aber ich wollte mit diesem Gauner nicht weiter stürmen, denn der effektive Betrag lohnte sich nicht und ich bezahlte die Rs 200 pro Getränk. Als ich am Tisch wieder bei Stephan war, ärgerte er sich über unseren Fahrer, der mit uns sein Spielchen treibt. Wir beschlossen ins Hotel zurück zu gehen und den Fahrer fallen zu lassen, denn die nächste Episode wird folgen und wir wollten ja mit diesem Typ bis spät in den Abend unterwegs sein. Als wir den Fahrer darauf ansprachen wollte er selbstverständlich nichts von einer Verbindung zum Wirt wissen und erzählte uns weitere Stories. Dabei verstrickte er sich immer mehr in Aussagen, die uns massiv an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln liess. Zudem steigerte sich Ton und die Aggressivität war ihm ins Gesicht geschrieben. Stephan wollte diesen Typ unbedingt vom Hals haben und bezahlte im nach Eintreffen im Hotel den vereinbarten Tagespreis und wir verabschiedeten uns wortlos von diesem „big ring muskle“.

Den Fahrer für das geplante Turtle Watching hatten wir dann über das Hotel aufbieten lassen. Uns war die Lust für weitere Ausfahrten vergangen und so verbrachten wir einen Teil des Tages am Strand. Nach dem Abendessen im Hotel holte uns der Fahrer pünktlich um 20:00 ab und wir fuhren nach Rekawa zur Turtle Watch Station. Am nahen Strand kommen fast täglich riesige Meerschildkröten für die Eiablage an den Strand. Wir waren eine grosse Gruppe von etwa 40 Personen und nachdem alle ihre Spende Bezahlt hatten startete der Strandmarsch. Unter dem schwachen Licht des Sichelmondes trieb uns der Führer in einem zackigen Schritt durch den Sand. Vermutlich hatten wir etwa 3 Kilometer zurückgelegt bis wir auf die ersten Schleifspuren im Sand trafen. Die Grüne Schildkröte hatte sich bis an das Ende des Sandstrandes durchgekämpft und war bereits daran das Loch wieder zu zuscharren. Nur mit rotem Taschenlampenlicht durfte die Schildkröte beobachtet werden und Blitzlicht zum Fotografieren war strengstens (unter Ausschluss der Beobachtung) untersagt. Leider konnte ich die Schildkröte im Dickicht nur von hinten sehen und wartete ich, bis sie sich wieder auf den Weg zum Meer zurück begab. Dies war für das schwere Tier eine sehr grosse Anstrengung, da war mein Strandmarsch im Vergleich dazu ein leichter Spaziergang. Nachdem die Schildkröte in der Meerbrandung abgetaucht war machte ich auf den beschwerlichen Rückweg, jedoch mit einem weiteren Naturerlebnis im Erfahrungsschatz. Beim Tuc Tuc angekommen war ich erneut völlig durchnässt und konnte mein Hemd auswinden. Nach einem luftigen Rückweg durch die in den Schlaf versunkene Stadt freute ich mich auf eine Flasche Wasser und das eigene Bett.          

Weiterreise von Thissamaharama nach Tangalle

Die Reisetage sind bei einer Reise unabdingbar – auch wenn es nur kurze Distanzen sind wie heute mit 80 km. Am Ablauf verändert sich auch nichts Wesentliches. Einfach gesagt: Frühstücken – Packen – Tuc Tuc – Bus Station – Bus suchen – Gepäck verladen einsteigen und los geht die Fahrt. Das Ticket wird üblicherweise immer während der Fahrt unterwegs gelöst. Der Ticketverkäufer hat hierfür ein elektronisches Gerät mit integriertem Drucker dabei, welcher das gewünscht Ticket gleich ausspuckt. Die Fahrt heute nach Tangalle kostet uns Rp. 101, was etwa 60 Rappen entspricht. Ich suche mir wenn möglich immer einen Fensterplatz, an dem ich selber bestimmen kann wie weit das Fenster offen stehen soll, denn der Fahrtwind kann schon heftig um die Ohren pfeifen. Ein weiteres Kriterium ist die Distanz zu den Lautsprechern, welche so laut eingestellt werden und selbst die hyperaktiven Hupgeräusche des Fahrers übertönen können. Der wartende Bus war noch fast leer und so wurden meine Kriterien der Sitzplatzwahl wieder einmal erfüllt. Die Fahrt selbst war im Vergleich zu anderen Fahrten sehr angenehm. Nur einmal trat der Fahrer etwas brüsk auf die Bremse und stand fast quer zur Fahrbahn, weil ein Mensch auf der Fahrbahn war. Was immer zu diesem Ereignis führte wurde kurz diskutiert und dann wurde die Fahrt sofort wieder aufgenommen. Pünktlich am Mittag trafen wir nach 2 Stunden Reise in Tangalle ein. Um uns zu orientieren suchten wir ein Restaurant auf und tranken ein kühles Mirinda, ein nationales Softgetränk mit Orangenaroma. Für die Fahrt zum Hotel Nuga Eden wählten wir ein Tuc Tuc und ich bin jedes Mal erstaunt, dass das Gepäck und wir auf ganz verschiedene Arten auf diesen Dreirädern Platz finden. Im Hotel hatten wir die Eco Villa für 2 Nächte gebucht. Dies war eine kleine, einfache Hütte inmitten der Hotelanlage. Das Dach Bestand aus braunen Blättern und vor der Hütte flankierten 2 Stühle einen kleinen Tisch. Der erste Eindruck versprach eine wilde Gemütlichkeit, denn die Hütte wies unter dem Dach grosse Lüftungsschlitze auf. Erssta auf den zweiten Blick war ersichtlich, dass diese Einlässe mit einem grünen, feinmaschigen Fliegengitter abgedichtet waren. Zudem war über dem Bett ein Moskitonetz montiert. Das Bad und die Dusche waren zum Schlafraum hin nur durch eine Rollmatte mit Plastikschutz abgetrennt. Das Ganze wirkte anfänglich sehr abenteuerlich, doch nach einer genauen Inspektion war es mir sehr wohl in dieser Behausung.

Zum ersten Mal hatte ich hier die Gelegenheit im Meer zu Baden. Unterhalb des Hotels, getrennt durch die Hauptstrasse, lag eine kleine Bucht mit hellem Sandstrand. Ich machte den Versucht und genoss ein Bad. Der Strand war für meinen Geschmack etwas steil. Dies kommt vermutlich davon, dass die Wellen im felsigen Untergrund vor dem Strand stark aufschlagen und den Sand stark aufstossen. Dies merkte ich auch als ich ins Wasser ging, denn die erste Welle hatte mich beinahe umgehauen. Das Wasser war zudem sehr trüb und ich konnte nichts sehen. Nach einem kurzen Pflotscher wanderte ich barfuss am Strand entlang und verbrannte mir dabei fast die Fusssohlen. Immer wieder suchte ich zur Abkühlung den feuchten Sand auf. Zur Entspannung nahm ich nach diesem Strandausflug ein Bad im Hotelpool.

Für das Abendessen wählten wir das Restaurant Moon River Seafood weiter westlich in einer anderen Bucht. Zum ersten Mal konnten wir wieder frischen Fisch und Crevetten direkt am Strand geniessen und dies ohne Belästigungen von Mücken. Es war ein ganz gemütlicher und erholsamer Abend.         

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