Die Kinder des Monsieur Mathieu
Buena Vista (2004)
Ausländische, Drama, Musik, Romantik
In Sammlung
#346
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IMDB   7.9
97 Min. France / Französisch
DVD  Region 2   6
Gérard Jugnot Clément Mathieu
Jean-Paul Bonnaire La Père Maxence
François Berléand Rachin
Marie Bunel Violette Morhange
Kad Merad Chabert
Didier Flamand Adult Pépinot
Philippe Du Janerand Monsieur Langlois
Jacques Perrin Adult Pierre Morhange
Jean-Baptiste Maunier Pierre Morhange
Maxence Perrin Pépinot
Grégory Gatignol Mondain
Regisseur
Christophe Barratier
Produzent Jacques Perrin
Arthur Cohn
Autor Christophe Barratier
Georges Chaperot
Kamera/Fotographie Jean-Jacques Bouhon
Dominique Gentil
Komponist Bruno Coulais


Pierre Morhange, ein berühmter Dirigent, erfährt in New York vom Tod seiner Mutter. Er fliegt nach Frankreich, um an der Beerdigung teilzunehmen. Anschließend besucht ihn Pépinot, sein früherer Schulkamerad aus dem „Fond de l’Étang“, einem Internat für schwer erziehbare Jungen, welches beide in ihrer Jugend besucht hatten. Pépinot überreicht Morhange das Tagebuch ihres damaligen Aufsehers Clément Mathieu, das längst vergessene Erinnerungen weckt.

1949: Mathieu kommt als erfolgloser Musiker ins Internat. Am Tor steht der junge Pépinot, der auf seinen Vater wartet. Er meint, er holt ihn am Samstag ab, obwohl er wie die Mutter im Krieg gestorben ist. Der Hausmeister Maxence führt Mathieu zu Rachin, dem Internatsdirektor, der sich über Mathieus verspätete Anreise beklagt. Als sich Maxence bei einem Schülerstreich verletzt, lässt Rachin zum Appell läuten. Da sich niemand zu seiner Schuld bekennt, fordert Rachin Mathieu auf einen Jungen aus der Namensliste auszusuchen. Mathieus Vorgänger Régent verrät Mathieu den Schuldigen, es war Le Querrec. Statt ihn an den Direktor zu verraten, verpflichtet Mathieu ihn, sich in den Pausen um den verletzten Maxence zu kümmern.

Nachdem Mathieu eines Abends die Jungen ein Spottlied (schief) singen hört, kommt ihm die Idee, den Knaben das Singen beizubringen. Er beginnt, erste Melodien zu komponieren. Als Pierre Morhange, ein laut Régent besonders schlimmer Schüler, den Direktor mit einer Zeichnung verärgert, muss er in den Karzer. Wenig später will ihn seine Mutter Violette außerplanmäßig besuchen; Mathieu verliebt sich in sie. In einer Unterrichtsstunde lässt Mathieu die Jungen vorsingen und sortiert sie nach Stimmlagen. Er will einen Chor gründen, doch als er Rachin um Erlaubnis bittet, ist dieser wenig begeistert. Er lässt Mathieu dennoch gewähren.

Der nun legitime Chor probt stetig und wird immer besser. Pierre Morhange, nach den Wochen im Karzer zu gemeinnütziger Arbeit gezwungen, lauscht den Chorproben. Nach einer Probe schleicht er sich ins Klassenzimmer und beginnt, für sich zu singen. Einige Zeit später wird er von Mathieu ertappt. Er ist von Morhanges Stimme begeistert. Er bekommt fortan Einzelunterricht und soll den Chor als Solosänger unterstützen.

Bereits im Februar war der grobe Mondain an die Schule gekommen, der seitdem Schüler wie Lehrer drangsaliert. Als er während einer Sportstunde verschwindet und Rachin wenig später den Verlust von 2`000 Francs beklagt, ist der Direktor außer sich. Er macht in seiner Wut Mathieu und den Sportlehrer Chabert dafür verantwortlich und verbietet den Chor. Als Mondain einige Tage später von der Polizei zurückgebracht wird, versucht Rachin die Wahrheit aus ihm herauszuprügeln. Rachin behauptet, Mondain habe gestanden, sodass er von der Polizei wieder abgeholt wird. Morhange muss in den folgenden Tagen mit ansehen, wie Mathieu mehr Zeit mit seiner Mutter verbringen kann als er selbst. Die beiden zerstreiten sich, sodass Mathieu ihm die Soloparts im Chor streicht, der mittlerweile im Untergrund fungiert. Bei einem Treffen zwischen Mathieu und Morhanges Mutter eröffnet sie ihm eine neue Liebschaft – Mathieu ist zutiefst enttäuscht. Als sich die singenden Problemjungen herumsprechen, will auch die Madame la Comtesse, eine Gönnerin der Schule, den Chor singen hören. Während des Auftritts versöhnt sich Mathieu mit Morhange.

Nach einem überraschenden Fund auf der Toilette wird klar, dass nicht Mondain das Geld gestohlen hat, sondern ein Junge namens Corbin, welcher Mathieu vorher mit seinem „falschen“ Gesang auf die Idee des Chores gebracht hat. Rachin bricht nach Lyon auf, um eine Anerkennung seiner Dienste zu erhalten. Gerade angekommen, erfährt er: Das Internat brennt. Eilig kehrt er zurück; zahlreiche besorgte Eltern haben sich bereits versammelt. In dem Moment kommt Mathieu mit den Jungen aus dem Wald vom Spielen zurück. Wegen Unterlassung der Aufsichtspflicht wird Mathieu entlassen. Der Brand wurde von Mondain gelegt. Hier enden die Tagebücher Mathieus. Doch der erwachsene Pépinot erzählt Morhange, wie es weiterging: Als Mathieu gehen und den Bus nehmen will, kommt Pépinot angerannt, weil er mit ihm mitgehen will. Zuerst möchte Mathieu ihn nicht mitnehmen, ändert dann aber seine Meinung und nimmt ihn doch auf. Dieser Tag ist ein Samstag, genau wie Pépinot dachte. Morhanges Mutter nimmt Morhange wieder zu sich.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Titel des Originals Les Choristes
Edition erschienen 03.03.2005
Verpackung Keep Case
Bildformat Theatrical Widescreen (2.35:1)
Untertitelsprachen Deutsch
Tonspuren Dolby Digital 5.1 [Deutsch]
Dolby Digital 5.1 [Französisch]
DTS 5.1 [Deutsch]
Layer Einseitig, dual layer
Anzahl Disks/Bänder 1
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Les Choristes at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org

Bonusmaterial
Animiertes DVD-Menü DVD-Menü mit Soundeffekten Interviews Kapitel-/ Szenenanwahl Making Of Audiokommentar von Arthur Cohn, Darsteller & Crew