Good Bye, Lenin!
Warner Home Video (2003)
Komödie, Drama
In Sammlung
#356
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IMDB   7.7
121 Min. Germany / Deutsch
DVD  Region 2
Alexander Beyer Rainer
Chulpan Khamatova Lara
Florian Lukas Denis
Maria Simon Ariane Kerner
Daniel Brühl Alex
Katrin Sass Christiane Kerner
Michael Gwisdek Klapprath
Christine Schorn Frau Schäfer
Jürgen Holtz Herr Ganske
Burghart Klaussner Robert Kerner
Jelena Kratz Ariane (13)
Franziska Troegner Mrs. Schafer
Regisseur
Wolfgang Becker
Produzent Stefan Arndt
Katja De Bock
Autor Wolfgang Becker
Bernd Lichtenberg
Kamera/Fotographie Martin Kukula
Komponist Yann Tiersen


Der Film erzählt die Erlebnisse der ostdeutschen Familie Kerner. Der Film beginnt im Sommer 1978, als sich der Familienvater in den Westen absetzt und seine Frau Christiane und die beiden Kinder Alexander und Ariane in der DDR zurücklässt. Zuerst von der Politik der DDR nicht sehr begeistert, beginnt Christiane nach schweren Depressionen, sich – nicht ganz freiwillig, da man ihr drohte ihr die Kinder wegzunehmen – für den Sozialismus einzusetzen.

Elf Jahre später, am 7. Oktober 1989, soll die Mutter anlässlich des 40. Jahrestages der DDR eine Auszeichnung erhalten. Auf dem Weg dorthin wird sie zufällig Zeugin einer Demonstration, an der sich auch Alexander beteiligt. Als sie mit ansieht, wie die Demonstration von der Volkspolizei zerschlagen und Alexander festgenommen wird, bricht sie zusammen, erleidet einen Herzinfarkt und fällt ins Koma.

Wenige Wochen später fällt die Mauer. Auch sonst ändert sich einiges für die Kerners. Alexanders Betrieb wird abgewickelt, er ist nunmehr Vertreter für Satellitenschüsseln. Außerdem verliebt er sich in die russische Krankenschwester Lara. Seine Schwester Ariane schmeißt ihr Studium und verliebt sich in einen Westdeutschen, der mit in die Plattenbauwohnung der Familie einzieht. Im Juni 1990, als Alex zum ersten Mal Lara küsst, wacht die Mutter plötzlich aus dem Koma wieder auf.

Da für ihren Kreislauf die kleinste Aufregung gefährlich sein kann, darf sie auf keinen Fall von den tiefgreifenden Veränderungen der letzten Monate erfahren. Deshalb lässt Alex in ihrer Wohnung die DDR wiederaufleben. Dies gestaltet sich aber schwieriger, als es zunächst anmutet. Vor ihrem Fenster etwa wird ein riesiges Coca-Cola-Plakat angebracht. Spreewaldgurken, Mocca Fix Gold und Rotkäppchen-Sekt sind jetzt noch schwieriger aufzutreiben als zuvor.

Als sie Alexander dazu überreden kann, ihr einen Fernseher ans Bett zu stellen, sieht er sich gezwungen mit seinem Kumpel Denis abends eigene, falsche Aktuelle-Kamera-Berichte zu drehen. Alex bemerkt, dass „seine DDR“ immer mehr zu der DDR wird, die er sich immer gewünscht hat. Für die Inszenierung wird einiges an Aufwand getrieben. Selbst die Uniform eines Oberstleutnants (OSL) der Luftstreitkräfte wird auf dem Flohmarkt ergattert und eingearbeitet. Ein Komparse spielt darin den DDR-Bürger Sigmund Jähn, den ersten Deutschen im All (tatsächlich, 1978) der eine Idol-Figur für die Mutter ist.

Nachdem die Mutter von ihrer Familie eines Tages mit verbundenen Augen zur Datsche gefahren wird, enthüllt sie dort ihre große Lebensbeichte: ihr Mann hat sie nicht – wie immer behauptet – wegen einer anderen Frau verlassen. Es war statt dessen geplant, dass sie später mit den Kindern in den Westen nachkommt. Sie blieb jedoch aus Furcht vor den Konsequenzen eines Ausreiseantrages (die Stasi hätte ihr evtl. die Kinder wegnehmen können o. ä.) im Osten.

Am selben Abend muss die Mutter überraschend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Alexander gelingt es, seinen Vater ausfindig zu machen und bewegt ihn zu einem Besuch bei ihr.

Denis und Alex produzieren einen letzten Falsch-Bericht ihrer Aktuellen Kamera, in dem sie den gefälschten Sigmund Jähn zum Staatsratsvorsitzenden ernennen lassen, freilich immer noch in OSL-Uniform obwohl er in real längst General ist. In der Folge lassen sie darin für sich die Mauer nochmals für sich fallen in dem am 41. Jahrestag der DDR in einem Akt nationaler Stärke die DDR ihre Grenzen zur BRD öffnet. Die für den fingierten Bericht benutzten Szenen eines Massenansturms hinein in die DDR sind allerdings Bilder vom tatsächlichen Mauerfall und zeigen DDR-Bürger im Freudentaumel beim Grenzübertritt von der DDR hinaus in den Westen.

Drei Tage nach dem Beginn dieser gefälschten 'Deutschen Einheit' stirbt die Mutter Christiane. Alex ist davon überzeugt, dass sie glücklich und im Glauben an die Überlegenheit der DDR starb.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Edition Verleih-DVD
Titel des Originals Good Bye Lenin!
Edition erschienen 11.09.2003
Verpackung Keep Case
Bildformat Widescreen (1.85:1)
Untertitelsprachen Deutsch; Deutsch (für Hörgeschädigte)
Tonspuren Dolby Digital 5.1 [Deutsch]
Layer Einseitig, dual layer
Anzahl Disks/Bänder 1
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Good Bye Lenin! at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org

Bonusmaterial
• Audiokommentar über die gesamte Filmlänge von Regisseur Wolfgang Becker • Audiokommentar über die gesamte Filmlänge von den Darstellern Daniel Brühl, Katrin Saß und Florian Lukas • Teaser [0:51 Min.] • Trailer [2:02 Min.] • Mini Making of [1:27 Min.] (unkommentierte Szenen vom Dreh) • Zeittafel der Ereignisse » 1989 [19 Seiten] » 1990 [20 S.] • Biografien » Besetzung - Daniel Brühl [2 Seiten] - Katrin Saß [2 S.] - Chulpan Khamatova [2S.] - Maria Simon [2 S.] - Florian Lukas [2 S.] - Alexander Beyer [2 S.] - Michael Gwisdek [3 S.] - Burghart Klaussner [2 S.] » Stab - Wolfgang Becker (Regie) [2 S.] - Bernd Lichtenberg (Drehbuch) [2 S.] - Martin Kukula (Kamera) [2 S.] - Lothar Holler (Szenenbild) [2 S.] - Wolfgang Schukrafft (Ton) [3 S.] - Peter R. Adam (Schnitt) [2 S.] - Yann Tiersen (Musik) [2 S.] - Stefan Arndt (Produktion) [3 S.] • Inter/Kosmodus (Während des Films kann an bestimmten Stellen ein Stern angewählt werden, der zu weiteren Dokumentationen, Outtakes u.ä. führt)