Vitus
Vitusfilm GmbH (2006)
Drama, Musik
In Sammlung
#370
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GesehenJa
7640120990695
IMDB   7.7
100 Min. Switzerland / Deutsch
DVD  Region 2   UR (Unrated)
Fabrizio Borsani Vitus - age 6
Teo Gheorghiu Vitus von Holzen - age 12
Julika Jenkins Helen von Holzen, mother
Urs Jucker Leo von Holzen, father
Bruno Ganz Grandfather
Eleni Haupt Luisa
Kristina Lykowa Isabel - age 12
Tamara Scarpellini Isabel - age 19
Daniel Rohr Hoffmann jun.
Norbert Schwientek Hoffmann sen.
Heidy Forster Gina Fois
Daniel Fueter Direktor Konservatorium
Livia S. Reinhard Kindergärtnerin
Susanne Kunz Primarlehrerin
Thomas Mathys Arzt
Regisseur
Fredi M. Murer
Produzent Christian Davi
Christof Neracher
Autor Peter Luisi
Fredi M. Murer
Lukas B. Suter
Kamera/Fotographie Pio Corradi
Komponist Mario Beretta


Die gut situierten Eltern des sechsjährigen Vitus haben die musikalische Begabung des Jungen nicht als solche erkannt. Vitus führt ein relativ normales Leben, spielt jedoch bereits sehr gut Klavier. Sein Vater steigt zum Firmenleiter des Betriebs auf, in dem er arbeitet.

Als eines Tages eine Party in ihrer Wohnung stattfindet, ändert sich Vitus' Leben: Seine Eltern bitten ihn, etwas auf dem Klavier vorzuspielen. Einer der Gäste erkennt das Talent des Jungen und macht die Eltern darauf aufmerksam. Diese beschliessen, seine Begabung zu fördern. Seine Mutter bricht die Zusammenarbeit mit seiner alten Klavierlehrerin ab, um ihn in die Obhut eines anderen, „besseren“ Lehrers an der Musikhochschule zu geben. Für Vitus, der sich bei seiner alten Klavierlehrerin wohl gefühlt hat, ist dies schwer zu verstehen. Unter anderem deshalb flüchtet sich Vitus immer öfter zu seinem Grossvater, mit dem er unter anderem Fledermausflügel bastelt.

Wenn seine Eltern wegfahren, kommt ein Mädchen (Isabel) zu ihm, um auf ihn aufzupassen. Nach einer Zeit wird sie Vitus' Freundin. Eines Tages finden seine Eltern die beiden schlafend neben einer leeren Alkoholflasche. Eine von seinem Vater installierte Kamera zeigt Vitus, der eine rockige Melodie am Klavier spielt, und Isabel, die dazu tanzt und singt. In Angst um den hohen IQ des Jungen verbietet die Mutter Isabel, Vitus noch einmal zu besuchen.

Vitus überspringt mehrere Klassen. Er ist viel zu klein für seine Klasse, was ihn immer wieder zum Ziel von Spott und Verachtung macht. Auch mit seinen Lehrern hat Vitus Probleme. Dies wird deutlich, als sein Mathematiklehrer der Klasse einmal eine komplizierte Zinsrechnung zu lösen gibt, Vitus aber ruhig weiter seine Zeitung liest. Als der Lehrer sagt, Vitus gehe ihm mit seinem überheblichen Gehabe auf den Geist, sagt Vitus: „Dann sind wir in der Klasse immerhin schon zwei, die über einen solchen verfügen.“ Daraufhin muss Vitus zum Direktor. Unter dem immer grösseren Stress besucht er immer öfter seinen Grossvater.

Eines Tages wird Vitus einer grossen Pianistin vorgestellt. Doch er weiss, dass dies bedeuten würde, eine Klavierkarriere einzuschlagen, was er nicht will. Er verweigert das Vorspielen. In der folgenden Nacht beschliesst er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen: Er holt seine alten Fledermausflügel von der Wand und gibt dann vor, von der Balkonbrüstung gesprungen zu sein.

Die Diagnose lautet zwar nur auf Gehirnerschütterung, doch sein gemessener IQ ist von 180 auf immer noch überdurchschnittliche 120 gesunken. Vitus muss zurück in die seinem Alter entsprechende Klasse und kann die vorgesehene Klavierkarriere nicht einschlagen. Er findet einen neuen Freund und kann ein weitgehend normales Leben führen. Nur seinen Grossvater weiht er in sein Geheimnis ein.

Mit der Karriere seines Vaters geht es bergab. Seine Firma ist bankrott und der Aufsichtsrat entlässt ihn. Doch Vitus beschliesst, wahrscheinlich, um seine verlorene Jugend zu rächen, seinem Vater vorerst nicht zu helfen. Stattdessen setzt er seinen IQ und die Ersparnisse seines Grossvaters ein, um diesen an der Börse in wenigen Tagen zum Millionär zu machen. Er richtet sich seinen eigenen Betrieb ein: Dr. Wolf Holding, die Scheinfirma seines Grossvaters.

In einem Musikgeschäft trifft er seine alte Freundin Isabel wieder. Er lädt sie zu einer Verabredung ein, doch diese verläuft katastrophal. Wenig später muss Vitus einen weiteren Tiefschlag einstecken: Sein Grossvater ist beim Dachdecken vom Dach gestürzt und liegt tödlich verletzt im Krankenhaus. Er gibt Vitus einen Abschiedsbrief für ihn und seine Eltern mit. Vitus legt den Brief in den Briefkasten und beschliesst, seinen Eltern aus der finanziellen Not zu helfen. Mit dem Vermögen seines sterbenden Grossvaters kauft er die bankrotte Firma seines Vaters auf. Nach dem Tod des Grossvaters wird Vitus' Vater als einziger mündiger Nachfahre Erbe des Betriebs. Im Brief erfahren die Eltern unter anderem, dass Vitus' IQ noch immer bei den ursprünglichen 180 liegt.

Vitus beschliesst, den Weg einzuschlagen, den seine Eltern für ihn vorgesehen haben. Er nimmt das kleine Flugzeug seines Grossvaters und fliegt zu jener Klavierlehrerin, die ihn schon einmal zu sich eingeladen hat. Der Film endet mit Vitus, der in der Zürcher Tonhalle ein Konzert gibt.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Verpackung Keep Case
Bildformat Theatrical Widescreen (2.40:1)
Untertitelsprachen Englisch; Französisch; Deutsch
Layer Einseitig, single layer
Anzahl Disks/Bänder 2
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Vitus at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org

Bonusmaterial
Disc 01 Bonus DVD 1: Trailer - Teaser 1 - Teaser 2Bonus DVD 2: Die VITUSMACHER von Rudolf Lyssy - Entfallene Szenen - Interview mit Bruno Ganz - Castingvideo Teo Gheorghiu