A.I. – Künstliche Intelligenz
Dreamworks (2001)
Musik, Science-Fiction
In Sammlung
#386
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IMDB   7.1
145 Min. USA / Englisch
DVD  Region 2, Region 3   12
Haley Joel Osment David
Frances O'Connor Monica Swinton
Sam Robards Henry Swinton
Jake Thomas Martin Swinton
Jude Law Gigolo Joe
William Hurt Prof. Hobby
Ken Leung Syatyoo-Sama
April Grace Female Colleague
Matt Winston Executive
Sabrina Grdevich Secretary
Theo Greenly Todd
Curt Youngberg Kid
Ashley Scott Gigolo Jane
John Prosky Mr. Williamson, the Bellman
Enrico Colantoni The Murderer
Regisseur
Steven Spielberg
Produzent Steven Spielberg
Kathleen Kennedy
Autor Steven Spielberg
Ian Watson
Kamera/Fotographie Janusz Kaminski
Komponist John Williams


Mitte des 22. Jahrhunderts sind wegen umfassender Industrialisierung und Umweltverschmutzung die Polkappen geschmolzen. Um den Ressourcenverbrauch zu begrenzen wurde die Anzahl der Kinder beschränkt und Lizenzen für Geburten eingeführt. Es gibt inzwischen Roboter, die ein Bewusstsein haben – sogenannte „Mechas“. Ein Prototyp einer neuen Serie der Firma Cybertronics ist David. Er hat die Gestalt eines elfjährigen Jungen und ist in der Lage, emotionale Bindungen aufzubauen und Menschen zu lieben. Die Firmenleitung beschließt, den Prototyp ihrem Angestellten Henry Swinton zu überlassen, dessen eigener Sohn mit geringen Überlebenschancen im Koma liegt. Durch die Aufnahme von David erhofft sich Henry, dass seine Frau Monica über den Verlust des eigenen Sohnes Martin hinwegkommt.

Nach einer Art Probezeit beschließt Monica, David zu behalten. Daher aktiviert sie mit der so genannten Prägung (ein einmalig zu sprechender Code) die bedingungslose Liebe Davids zu ihr mit ganzer Hingabe. Eine einmal aktivierte Prägung kann nicht rückgängig gemacht werden, dieser Mecha kann auch nicht mehr an andere weitergegeben werden. Sollte die Familie ihn nicht mehr haben wollen, müsste er zu Cybertronics zurückgebracht werden, wo er zerstört wird.

Die Situation wird kompliziert, als Martin, der leibliche Sohn der Familie, aus dem Koma erwacht und gesundet. Es entwickelt sich eine eifersüchtige Rivalität zwischen David und Martin, in der Martin seine Machtposition bewusst ausnutzt. Die Familie ist emotional überfordert. Als David in einer Panikreaktion das Leben Martins gefährdet, beschließt Monica, dass David die Familie verlassen muss. Monica bringt es allerdings nicht fertig, David zum Hersteller zurückzubringen, wo er zerstört werden würde. Stattdessen entscheidet sie sich, David im Wald auszusetzen, um zumindest seine Zerstörung zu verhindern.

David gerät in die Fänge von Menschen, die ausgediente oder herrenlose Mechas zur Belustigung Anderer bei sogenannten Fleisch-Festen (im Original Flesh Fair) zerstören, kann aber entkommen, weil er so menschlich wirkt. David sucht die Schuld für den Liebesentzug bei sich selbst und führt sein Unglück darauf zurück, dass er im Gegensatz zu seinem Stiefbruder kein echter Mensch ist. Aufgrund der Gutenachtgeschichten seiner „Mutter“ ist er mit der Geschichte des Pinocchio vertraut, in der eine mystische „Blaue Fee“ die hölzerne Marionette am Ende in einen richtigen Jungen verwandelt. Er identifiziert sich mit Pinocchio und fasst den Entschluss, die „Blaue Fee“ zu suchen, um auch in einen „richtigen Jungen“ verwandelt zu werden. Der Antrieb für seine hartnäckige Suche ist die Überzeugung, dass er so die Liebe seiner „Familie“, vor allem seiner Mutter, zurückgewinnen wird. Treuer Begleiter auf seiner Odyssee ist ihm ein „Supertoy“ namens Teddy (ein hochentwickelter Teddybär, der laufen, denken und sprechen kann). Auf einem Teil seiner Reise begleitete ihn auch der Liebesroboter Joe.

Auf seiner Suche findet er schließlich eine Figur in einem ehemaligen (und aufgrund der Polschmelze versunkenen) Vergnügungspark auf Coney Island, die seiner Auffassung nach die blaue Fee sein sollte. Er bittet sie immer wieder, ihn in einen echten Jungen zu verwandeln. Durch herabstürzende Metallteile wird er in seinem Unterwassergefährt gefangen, doch es kümmert ihn nicht. So vergehen 2000 Jahre, in denen eine Eiszeit stattfindet und die Menschheit ausstirbt. Schließlich wird er von hochentwickelten Wesen entdeckt, die archäologische Ausgrabungen im Eis vornehmen. Sie sind an Davids Erfahrungen interessiert, weil er der einzige aktive Mecha ist, der Menschen noch direkt gekannt hat. David berührt die auftauende blaue Fee, die daraufhin in viele Teile zerbricht. Kurz danach findet sich David in seinem alten Zuhause wieder, wo er eine holographische Version der blauen Fee vorfindet. Erneut äußert David seinen Wunsch, in einen Menschen verwandelt zu werden. Die Fee kann diesen Wunsch nicht erfüllen und bietet ihm an, stattdessen mithilfe von DNA-Überresten einige Menschen wieder zum Leben zu erwecken. David ist aber nur an Monica interessiert. In diesem Moment holt Teddy eine Locke hervor, die David einst von Monicas Haar abgeschnitten hat. Teddy hatte sie sich damals angenäht. Eines der Wesen erklärt David kurz danach, dass die Wiederbelebung von Menschen aus DNA nur einen Tag lang funktioniert, da die Menschen sterben, sobald sie eingeschlafen sind. David will trotzdem seine Mutter wiedersehen und das Wesen erfüllt ihm den Wunsch. David und seine Mutter verbringen den ganzen Tag zusammen und am Ende erklärt sie ihm, dass sie ihn immer geliebt hat. Am Ende des Filmes legt sich David neben seine einschlafende Mutter, schließt die Augen und erreicht zum ersten Mal „den Ort, wo die Träume geboren werden“.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Edition 2 DVDs
Titel des Originals Artificial Intelligence: AI
Vertrieb Warner Home Video
Edition erschienen 04.04.2002
Verpackung Digipak
Bildformat Widescreen (1.85:1)
Anamorphic Widescreen (1.78:1)
Untertitelsprachen Englisch; Holländisch; Französisch; Deutsch; Spanisch; Italienisch; Portugiesisch; Griechisch; Schwedisch; Finnisch
Tonspuren Dolby Digital 5.1 EX
Dolby Digital 5.1 EX [Englisch]
Dolby Digital 5.1 EX [Deutsch]
Dolby Digital 5.1 EX [Spanisch]
Dolby Digital 6.1 [Englisch]
Dolby Digital 6.1 [Deutsch]
Layer Einseitig, dual layer
Anzahl Disks/Bänder 2
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Artificial Intelligence: AI at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org

Bonusmaterial
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