Amadeus
Creative Design (1984)
Drama, Musik, Musical, Krimi
In Sammlung
#388
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IMDB   8.3
160 Min. USA / Englisch
DVD  Region 2   12
Tom Hulce Wolfgang Amadeus Mozart
F. Murray Abraham Antonio Salieri
Elizabeth Berridge Constance Mozart
Simon Callow Emanuel Schikaneder
Jeffrey Jones Emperor Joseph II
Roy Dotrice Leopold Mozart
Christine Ebersole Katerina Cavalieri
Charles Kay Count Orsini-Rosenberg
Kenneth McMillan Michael Schlumberg
Lisbeth Bartlett Papagena
Barbara Byrne Frau Weber
Martin Cavina Young Antonio Salieri
Miroslav Sekera Young Mozart
Roderick Cook Count Von Strack
Douglas Seale Count Arco
Regisseur
Milos Forman
Produzent Saul Zaentz
Bertil Ohlsson
Autor Peter Shaffer
Kamera/Fotographie Miroslav Ondricek
Komponist Johann Sebastian Bach
Giovanni Battista Pergolesi


Erzählt wird Mozarts Leben nach den fiktiven Erinnerungen des kranken und alten Hofkomponisten Antonio Salieri. Der Film beginnt mit Salieris Selbstmordversuch. Als seine entsetzten Diener ihn finden, ist er noch am Leben und schreit: „Mozart, ich habe dich getötet! Vergib deinem Mörder!“

Salieri wird in ein Sanatorium eingeliefert, wo er von einem Priester besucht wird, der ihm die Beichte abnehmen möchte. Salieri erzählt ihm von seiner eigenen Jugend und vergleicht sie mit derjenigen des wesentlich erfolgreicheren Mozart; er schildert seine eigenen Träume, ein großer Musiker zu werden, und erzählt von seinem der Musik abgeneigten Vater, durch dessen Tod der Weg für Salieris Musik-Karriere am Wiener Hof bei Kaiser Joseph II. frei wird. Der alte Salieri schildert voller Euphorie seine Zeit am Wiener Hof („alle mochten mich, und ich mochte mich auch - bis er auftauchte“), bis Mozart als Konzertmeister des Fürsterzbischofs von Salzburg nach Wien kam. Bei einem Konzert, welches Mozart dirigiert, erkennt Salieri das gewaltige Talent Mozarts und seine eigene Mittelmäßigkeit - seine Eifersucht und sein Neid wachsen ins Unermessliche, da Gott offensichtlich ein „obszönes Kind“ mit göttlichem Talent gesegnet hatte, während ihm dieses Talent versagt blieb, und Gott ihm, Salieri, nur die Möglichkeit gab, dies zu erkennen.

Mozart stellt sich bei Kaiser Joseph II. vor. Der Kaiser selbst gibt eine Oper bei ihm in Auftrag, ein Meisterwerk, „Die Entführung aus dem Serail“. Bei dieser Audienz demütigt Mozart Salieri, indem er am Cembalo eine seiner Kompositionen ins Lächerliche zieht. Salieri sieht sich einstweilen jedoch im Vorteil, da er entscheidende Träger des Hofstaates, die Mozart das Leben in Wien schwer machen können, wie etwa den Direktor der Wiener Hofoper, den Grafen Orsini-Rosenberg, auf seiner Seite weiß. Mozart heiratet in der Zwischenzeit Constanze, schafft noch viele weitere musikalische Meisterwerke und wird sehr schnell bekannt. Sein Leben ist jedoch überschattet von seinem missmutigen und kritischen Vater, der ihm die Ehe mit Constanze verbieten will, seine Kompositionen kritisiert, jedoch später stirbt. Mozart wird durch sein schlechtes Gewissen, da seine letzten Worte mit seinem Vater im Zorn gesprochen waren, und seinen inneren Schmerz zur Schaffung eines seiner größten Meisterwerke inspiriert, der Oper Don Giovanni. Salieri sieht sich jedesmal, wenn eine von Mozarts Opern aufgeführt wird, diese in aller Heimlichkeit verborgen in seiner Privatloge an und erkennt von mal zu mal mehr, dass Mozarts Talent dem seinen haushoch überlegen ist. Mozart selbst pflegt einen recht verschwenderischen Lebensstil, der ihn in Geldnöte bringt. Dennoch schlägt er einen Posten als Musiklehrer der Erzherzogin Elisabeth aus, da er dazu seine Werke einer Kommission hätte vorlegen müssen, welcher der missgünstige Graf Orsini-Rosenberg vorsteht. So geht seine Frau Constanze in aller Heimlichkeit zu Salieri in der naiven Hoffnung, dieser würde Mozart den Posten verschaffen und legt ihm Mozarts Kompositionen vor. Salieri sieht sich diese an und es folgt ein Potpourri von Mozarts Musik. Salieri schildert: „da war sie wieder, die Stimme Gottes“ - er kann nicht fassen, dass er Originale vor sich hat, denn es gibt keinen korrigierenden Federstrich. Zu den Klängen der großen Messe in c-Moll lässt er die Notenblätter entgeistert fallen und ist davon überzeugt, dass Mozart bloß die Musik niedergeschrieben hat, die er schon fertig im Kopf hatte, ihm gleichsam von Gott eingegeben wurde. Nun stellt sich Salierei völlig gegen Gott, verbrennt ein Kreuz und schwört, dass er „Gottes Inkarnation“ vernichten wird, also Mozart ermorden wird.

Nach dem Tod seines Vaters verfällt Mozart in langsam zunehmenden Wahnsinn, hervorgerufen durch die grausamen Psychospielchen seines eifersüchtigen und rachsüchtigen Konkurrenten Salieri. Weil dieser Mozart durch das Bezahlen eines Dienstmädchens ausspioniert hat, weiß er von dessen Alkohol- und Medikamentenproblemen und seiner Überarbeitung und treibt die Ereignisse schließlich auf die Spitze, indem er sich in dem gleichen schwarzen Kostüm verkleidet, das Leopold Mozart bei seinem Besuch in Wien auf einem Maskenball getragen hat, und in dieser Aufmachung bei Mozart die Komposition eines Requiems in Auftrag gibt. Dieser Auftrag steigert Mozarts Wahnsinn, vor allem da der anonyme Auftraggeber wie ein Geist des toten Vaters wirkt, was Salieri natürlich damit beabsichtigt hatte. Salieri schmiedet den Plan, als anonymer Bote auf die Fertigstellung des Requiems zu drängen, indem er Mozart mit Geld lockt, ihn anschließend zu töten und bei der Totenmesse zu Mozarts Begräbnis dann das Requiem aufzuführen und als seine eigene Komposition auszugeben. So würde er letzten Endes doch noch über Gott den Sieg davontragen. Doch noch ist sich Salieri nicht klar, wie er Mozart beseitigen wird.

Als Mozart dann beginnt, sich mit Emanuel Schikaneder und seiner vor allem weiblichen Schaupielertruppe herumzutreiben, verlässt ihn Constanze, und in seiner Einsamkeit schafft er seine letzte Oper, die Zauberflöte. Als er während der Uraufführung zusammenbricht, hervorgerufen durch seine Krankheit, Unmengen von Medikamenten, den Alkohol und den Schlafmangel, wird er von seinem Konkurrenten Salieri nach Hause gebracht und ins Bett gelegt. Es klopft an der Tür. Mozart glaubt, es ist der anonyme Bote, der ihn in den Wahnsinn treibt. Salieri öffnet, vor der Tür steht Schikaneder mit Schauspielerinnen und überbringt den Gelderlös der Zauberflötenaufführung. Salieri lässt Mozart jedoch perfiderweise in dem Glauben, es wäre der Bote gewesen, der auf die Fertigstellung des Requiems drängt. Und so kommt es dazu, dass der im Bett liegende Mozart Salieri anfleht, er möge ihm dabei helfen. Dies kommt Salieri freilich entgegen, da er das fertige Requiem haben will, bevor Mozart stirbt. So diktiert Mozart Salieri das Confutatis, einen Abschnitt des Requiems. Hier zeigt sich wiederum Mozarts kompositorisches Genie, dem Salieri über weite Strecken nicht folgen kann. Am Morgen darauf kommt Constanze zurück und findet den schlafenden Salieri vor. Sie versperrt die Partitur des Requiems und vereitelt so Salieris Plan, das Requiem als seine eigene Komposition auszugeben. Als sie Mozart wecken will, ist ihr Gatte bereits tot. Unter den düsteren Klängen des Lacrimosa aus dem Requiem wird Mozarts Leiche in ein Massengrab geworfen. Damit ist Salieris Plan vereitelt, und er hadert wiederum mit Gott, dass er „seinen Liebling“ Mozart hat sterben lassen, bevor er ihm, Salieri, einen kleinen Abglanz dessen Könnens - durch das Requiem - habe zuteil werden lassen. Salieri schließt jedoch noch insgeheim Frieden mit ihm, aber viele Jahre später ist sein schlechtes Gewissen, der Ursprung für Mozarts Wahnsinn und seinen frühen Tod zu sein, der Grund, dass er versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Außerdem erfüllt es ihn mit Groll, dass seine Musik schon zu seinen Lebzeiten verblasste, die von Mozart jedoch unsterblich wurde. Der Film endet wieder dort, wo er begonnen hat: In Salieris Zelle im Sanatorium, wo der nach dieser langen Erzählung sichtlich geschockte und gebeutelte Priester von Salieri mit den Worten getröstet wird, dass er für ihn beten würde, denn er sei der „Patron aller Mittelmäßigen“.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Edition erschienen 01.04.2003
Verpackung Snap Case
Bildformat Theatrical Widescreen (2.35:1)
Untertitelsprachen Englisch; Holländisch; Französisch; Deutsch; Spanisch; Italienisch; Portugiesisch; Griechisch; Schwedisch; Finnisch
Tonspuren Dolby Digital 5.1 [Englisch]
Dolby Digital 5.1 [Deutsch]
Mono [Spanisch]
Layer Einseitig, dual layer
Anzahl Disks/Bänder 1
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Amadeus at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org