Das Leben des David Gale
Universal Studios (2003)
Geheimnis, Krimi, Thriller
In Sammlung
#409
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IMDB   7.5
131 Min. USA / Englisch
DVD  Region 2   12
Kevin Spacey Dr. Gale
Kate Winslet Bitsey Bloom
Laura Linney Constance Harraway
Gabriel Mann Zack Stemmons
Rhona Mitra Berlin
Leon Rippy Braxton Belyeu
Matt Craven Dusty Wright
Elizabeth Gast Sharon Gale
Cleo King Barbara Kreuster
Constance Bridges Jones A. J. Roberts
Lee Ritchey Joe Mullarkey
Michael Crabtree Gov. Hardin
Melissa McCarthy Goth girl/Nico
Jim Beaver Duke Grover
Brandy Little Motel Waitress
Regisseur
Alan Parker
Produzent Moritz Borman
Alan Parker
Autor Charles Randolph
Kamera/Fotographie Michael Seresin
Komponist Alex Parker
Jake Parker


Prof. Dr. David Gale ist ein hoch angesehener Philosophieprofessor und ein bekannter Aktivist gegen die Todesstrafe. Eine Studentin, die „alles“ getan hätte, um bessere Noten zu bekommen, verführt ihn bei einer Party. Später erstattet sie gegen Gale Anzeige wegen Vergewaltigung. Danach gerät sein Leben völlig aus den Fugen. Seine Frau verlässt ihn, er verliert seinen Job und sein ohnehin schon erhebliches Alkoholproblem wird noch schlimmer. Sogar bei Death Watch, wo er mit seiner Kollegin Constance Harraway gegen die Todesstrafe kämpft, ist er unerwünscht.

Eines Tages wird Harraway vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Die Polizei findet an der Leiche Spermaspuren von Gale und ihm wird der Prozess gemacht. Das Gericht verurteilt ihn dafür zum Tode. Vier Tage vor seinem Hinrichtungstermin gewährt Gale der jungen Journalistin Bitsey Bloom ein Interview. Bloom gibt sich zunächst als neutrale Reporterin. Zwar versucht Gale nicht direkt, sie von seiner Unschuld zu überzeugen, doch nach und nach eröffnet er ihr seine (plausible) Version seiner Vergangenheit und des Vorfalls. Sie findet immer mehr Hinweise darauf, dass Gale wirklich unschuldig sein könnte und dass mehr hinter der Sache steckt, als auf den ersten Blick scheint.

Bloom findet heraus, dass Gales Kollegin Harraway todkrank war und nicht ermordet wurde, sondern vor laufender Videokamera Suizid begangen hat. Dieser sollte aber wie ein Mord aussehen, denn Gale und Harraway wollten gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass immer wieder unschuldige Menschen hingerichtet werden. Dazu musste Gale jedoch wirklich hingerichtet werden, denn wenn er überleben würde, wäre der Beweis, dass das System der Anwendung der Todesstrafe fehlerhaft ist, nicht erbracht. Wie Gale und seine Kollegin es geplant haben, kommt Bloom mit ihren Erkenntnissen zu spät, um Gales Hinrichtung verhindern zu können.

Am Ende nimmt die Geschichte für Bloom eine letzte unvorhersehbare Wendung: Sie erhält die komplette Videoaufzeichnung des Suizids. Gales Spermaspuren sorgten dafür, dass er als einziger Täter in Frage käme. Ihm war bewusst, dass darauf die Todesstrafe stehen würde. Bis dato hatte es in diesem Bundesstaat, so die Befürworter der Todesstrafe, angeblich keine Hinrichtungen Unschuldiger gegeben. Gale opferte sich also, um die Kritik an der Todesstrafe erneut zu entfachen und um so womöglich ein Moratorium zu erreichen, indem er bewies, dass verhängnisvolle, unwiderrufliche Fehlurteile passieren können.

Sein Ende hat er so geplant, dass alle noch etwas Positives erhalten: Sein Sohn bekommt sein Honorar von 500.000 Dollar für das Interview, seine Frau eine Postkarte der Studentin, auf der sie ihre falschen Beschuldigungen bedauert, und die Reporterin Bloom (durch das vollständige Video) den eindeutigen Beweis, dass Gale wirklich sterben wollte, und damit eine Erklärung für das von vornherein geplante notwendige Scheitern des Versuchs, seinen Tod zu verhindern.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Titel des Originals The Life Of David Gale
Bildformat Theatrical Widescreen (2.35:1)
Untertitelsprachen Deutsch; Englisch
Anzahl Disks/Bänder 1
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links The Life Of David Gale at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org