Das perfekte Verbrechen
New Line Cinema (2007)
Action, Geheimnis, Krimi, Thriller
In Sammlung
#410
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IMDB   7.2
113 Min. USA / Englisch
DVD  Region 2   12
Anthony Hopkins Ted Crawford
Ryan Gosling Willy Beachum
David Strathairn Joe Lobruto
Rosamund Pike Nikki Gardner
Embeth Davidtz Jennifer Crawford
Billy Burke Lt. Robert Nunally
Cliff Curtis Detective Flores
Fiona Shaw Judge Robinson
Bob Gunton Judge Gardner
Josh Stamberg Norman Foster
Xander Berkeley Judge Moran
Zoe Kazan Mona
Judith Scott Resident
Gary Cervantes Ciro
Petrea Burchard Dr. Marion Kang
Regisseur
Gregory Hoblit
Produzent Hawk Koch
Toby Emmerich
Autor Daniel Pyne
Glenn Gers
Kamera/Fotographie Kramer Morgenthau
Komponist Jeff Danna


Ted Crawford, ein Unternehmer im Flugzeugbau, findet heraus, dass seine Ehefrau Jennifer ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Er fasst einen Plan, um sich an beiden zu rächen. Nachdem er Jennifer zur Rede gestellt hat, schießt er ihr in den Kopf. Sie stirbt an der Schussverletzung jedoch nicht, sondern überlebt in einem komatösen Zustand. Crawford benachrichtigt unmittelbar nach der Tat selbst die Polizei, berichtet aber von einer Entführung, was zur – von ihm erwünschten und vorausberechneten – Folge hat, dass der zu der Zeit diensthabende Nunally an den Tatort geschickt wird. Crawford und Nunally einigen sich darauf, die Waffen abzulegen, damit Crawford das Haus betreten und beide über die Situation der vermeintlichen Geiselnahme sprechen können. Nunally, der den Namen seiner Geliebten nicht kannte, ist erst überrascht, dass er an den Tatort eines Mordversuchs gerufen wurde, dann aber geschockt, dass obendrein das Opfer seine Geliebte ist. Er greift Crawford spontan an, verhaftet ihn und erwirkt sogar ein Geständnis.

Crawford wird von dem ehrgeizigen Staatsanwalt Willy Beachum wegen versuchten Mordes angeklagt. Es entwickelt sich ein Spiel zwischen Beachum und Crawford. Während des Gerichtsprozesses wird die Affäre von Jennifer und Nunally öffentlich bekannt, wodurch Nunally als Hauptbelastungszeuge ausfällt. Das Geständnis kann, aufgrund des Übergriffs von Nunally gegen Crawford als „Frucht vom vergifteten Baum“, nicht verwertet werden. Die bei Crawford gefundene Waffe ist nicht die Tatwaffe und die Staatsanwaltschaft steht ohne Beweise gegen Crawford da. Beachum, der gerade in eine erfolgreiche Anwaltskanzlei wechseln wollte, steht unter Druck und sieht seine Karriere in Gefahr. Nunally, der befürchtet, dass Crawford freigesprochen wird, fälscht nachträglich Spuren, indem er eine Waffe in Crawfords Garten versteckt und die Patronenhülsen von einem Kollegen in der Asservatenkammer austauschen lässt. Beachum lässt sich jedoch auf eine derart mögliche Lösung des Falles nicht ein.

Nachdem Crawford aus Mangel an Beweisen freigesprochen wird, erschießt Nunally sich noch im Gerichtsgebäude. Beachum versucht erfolglos, Crawford mittels einer richterlichen Verfügung daran zu hindern, die lebenserhaltenden Geräte für seine im Koma liegende Frau abschalten zu lassen.

Beachum ist nach wie vor überzeugt, dass Crawford der Täter ist und sieht sich durch den Fall derart herausgefordert, dass er bereit ist, ihn auch auf Kosten seiner ins Auge gefassten Anwaltskarriere weiter zu verfolgen. Schließlich stößt er durch einen Zufall auf die Schwachstelle in Crawfords Plan. Crawfords Waffe war von exakt gleicher Bauart wie die des Polizisten Nunally. Crawford war kurz vor der Tat in Nunallys Hotelzimmer eingedrungen, um dort seine Pistole mit der des Polizisten auszutauschen. Die Waffe des Polizisten wurde somit zur Tatwaffe. Kurz vor seiner Festnahme, als beide ihre Waffen abgelegt hatten, hatte Crawford die Waffen erneut vertauscht, so dass am Tatort nur eine Waffe gefunden worden war, aus der noch nie geschossen worden ist. Erst nach Jennifers Tod konnte die Kugel, die sich in ihrem Schädel befand, sichergestellt und der Waffe zugeordnet werden.

Von Beachum gestellt, bestätigt Crawford den von ihm rekonstruierten Tathergang, fühlt sich aber durch den Rechtsgrundsatz Ne bis in idem – im US-amerikanischen Rechtsraum durch den Grundsatz des „Double Jeopardy“ realisiert – keine zweite Verurteilung für die gleiche Tat, geschützt. Erst als Beachum ihm eröffnet, dass er zwar nicht mehr wegen Mordversuchs – wie im ersten Prozess – angeklagt werden kann, sehr wohl aber nun wegen Mordes – da er seiner Frau die lebenserhaltenden Geräte abschalten ließ – erkennt er, dass er verloren hat.

Der Film endet im Gerichtssaal, ohne dass das Urteil für den Zuschauer ersichtlich ist.

Quelle: WikiPedia DE

Details der Edition
Titel des Originals Fracture
Edition erschienen 23.11.2007
Verpackung Keep Case
Bildformat Theatrical Widescreen (2.35:1)
Untertitelsprachen Deutsch; Deutsch (für Hörgeschädigte); Englisch
Tonspuren Dolby Digital 5.1 [Deutsch]
Dolby Digital 5.1 [Englisch]
Layer Einseitig, dual layer
Anzahl Disks/Bänder 1
Persönliche Details
Standort Riken
Eigentümer Familie Combertaldi
Links Fracture at Core for Movies
IMDB
TheMovieDb.org

Bonusmaterial
- Kino-Trailer - Nicht verwendete Szenen